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Fachmännische Wertermittlung für einen guten Verkaufspreis!

Um eine verlässliche Angabe zum Marktwert machen zu können, muss ein Verkehrswertgutachten von einem Sachverständigen angefertigt werden. Hierfür ist eine Begehung am Objekt notwendig. Sämtliche Unterlagen, wie z.B. aktueller Grundbuchauszug, Grundrisse, Baubeschreibung, bei Wohn- und Teileigentum zusätzliche Unterlagen, wie z.B. die Teilungserklärung mit Gemeinschaftsordnung, aktuellste Abrechnung des WEG-Verwalters sind hier notwendig. Bei fehlenden Unterlagen, können wir mittels einer erteilten Vollmacht, diese auch für Sie anfordern. Für eine fachmännische Immobilienbewertung werden in Deutschland nach § 194 BauGB drei normierte und vor Gericht anerkannte Verfahren angewandt. Diese sind das Ertragswertverfahren, Sachwertverfahren und das Vergleichswertverfahren. Welches Verfahren für die Wertermittlung Anwendung findet, hängt von der überwiegenden Nutzung der Immobilie ab. Diese Berechnungsmethoden müssen nicht immer den aktuellen Marktwert widerspiegeln. In den meisten Fällen erfolgt nach der Berechnung noch eine Marktanpassung. 

Bewertungsmethoden

  • Ertragswertverfahren

    Ausschließlich Renditeobjekte

    Bei überwiegend zur Anlage benutzten Objekten, wie Mehrfamilienhäuser oder Büroimmobilien, wird das Ertragswertverfahren angesetzt. Also Immobilien bei denen die Rendite bzw. der Ertrag im Vordergrund steht, ist die schnellere Abnutzung und die daraus resultierende kürzere Restnutzungsdauer ein wesentlicher Faktor bei der Ermittlung des Marktwertes. 

  • Sachwertverfahren

    Bei Immobilien, die im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nicht als Anlageimmobilie genutzt werden, sondern für die Selbstnutzung bestimmt sind, wird der Verkehrswert aus dem Sachwertverfahren abgeleitet. Dies sind in erster Linie Einfamilienhäuser. Bei der Sachwertermittlung wird in einem ersten Schritt der so genannte Gebäudezeitwert des oder der Objekte eines Grundstücks ermittelt. Hierbei werden die Herstellungskosten des Gebäudes mit denen der Außenanlagen summiert und anschließend die Alterswertminderung abgezogen.

  • Vergleichswertverfahren

    Das Vergleichswertverfahren ist das bei der Ermittlung des Verkehrswertes bevorzugt eingesetzte Verfahren. Sofern Vergleichspreise vorliegen, wie z.B. Wohnungen in großen Wohnanlagen, die exakt vergleichbar sind, oder Reihenhäuser einer Serie, die gleich gebaut und ähnlich ausgestattet sind. Selbstverständlich werden je nach Ausstattung und Zustand, Zu- oder Abschläge in der Kalkulation berücksichtigt.